Im Rahmen des Doktorand*innen-Workshops am 9.1.2026 präsentierten sechs Promovierende Ausschnitte aus ihren laufenden Dissertationen. Die Themenvielfalt war beeindruckend und umfasste ein breites Spektrum: von klassisch-philologischen Fragestellungen (Lukas Grossegger über Netzwerke im Rom des 1. Jhs. v. Chr.; Christopher Poms zur Romanisierung von Fabelstoffen in der Sammlung Avians) über literaturwissenschaftliche Analysen (Hannah Barmüller zur Relektüre Flauberts Voyage en Orient; Juliana Reinisch zu Kriegsgründen und Kampfmotiven in deutschsprachigen Chansons de geste) bis hin zu Aspekten der Rezeptionsgeschichte (Sladjana Domuz zur Figur der ägyptischen Königin Kleopatra und deren Diskurs in der Gegenwart) und archäologischen Untersuchungen (Hans Scherer zur antiken Polis Prasiai auf der Peloponnes). Die Beiträge wurden mit fachspezifischen Methoden fundiert analysiert und intensiv diskutiert. Besonders die unterschiedlichen methodischen Ansätze und die daraus gewonnenen Erkenntnisse bereicherten nicht nur das Fachwissen aller Beteiligten, sondern förderten auch den interdisziplinären Austausch und die Diskussion über Fachgrenzen hinweg.
Montag, 12.01.2026