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University of Graz Trans-Mediterranean Entanglements News Antiker Alltag: Matthias Grawehr spürt Geschichten aus längst vergangener Zeit nach
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Friday, 16 January 2026

Antiker Alltag: Matthias Grawehr spürt Geschichten aus längst vergangener Zeit nach

Dem „Indiana Jones“-Image, das der Archäologie im besten Fall anhaftet, kann er nicht viel abgewinnen. „Der Forschungsalltag schaut ganz anders aus“, schmunzelt Matthias Grawehr.

Der Professor für Klassische Archäologie ist, ähnlich wie „Indy“, zwar auch auf der Suche nach verborgenen Schätzen. Ihm geht es dabei aber vor allem um die persönlichen Geschichten hinter den wertvollen Fundstücken. „Ich möchte mehr über die Menschen herausfinden, deren materielle Hinterlassenschaft wir heute, mehr als 2000 Jahre später, noch finden“, schildert der Wissenschaftler. 

Er empfindet darin auch den größten Unterschied zu traditionellen Zugängen in seiner Disziplin: „Früher hat man eine Vasenscherbe und ihre Bilder beschrieben, eingeordnet und katalogisiert – das war’s. Heute möchten wir herausfinden, wem die Vase gehört haben könnte und welchen persönlichen Wert sie gehabt hat.“ Die wenigen Anhaltspunkte, die ein Artefakt bietet, herauszufiltern und belegbar zu interpretieren, verlangt besonderes Augenmerk auf Details. „Inschriften oder Reparaturspuren können zum Beispiel darauf hindeuten, dass es sich um ein Lieblingsstück gehandelt hat. Auch Grabbeigaben können eine besondere Bedeutung für den/die Verstorbene gehabt haben. Wir bemühen uns heute darum, eine umfassende Geschichte der Menschen und ihrer Umwelt zu schreiben“, erklärt Grawehr. 

Der Faktor Mensch 

Das menschliche Element begleitet den Forscher auf verschiedenen Ebenen in seiner Arbeit – auch auf der operativen. „Ein Vertrauensverhältnis zu den Personen vor Ort ist besonders wichtig, wenn man im Nahen Osten um eine Grabung ansucht“, berichtet der Wissenschaftler. Während seiner Zeit in Italien ist ihm aufgefallen, dass Kommunikation dort öfter spontan und mündlich abläuft. „Das ermöglicht offene, aber manchmal auch unverbindliche Kommunikation“, meint Grawehr mit einem Lächeln. 

In Österreich bemerkt der gebürtige Deutsche auch Unterschiede zu seinen bisherigen beruflichen Stationen wie etwa Syrien oder der Schweiz. „Hier läuft die Finanzierung der Universitäten viel zentralisierter ab“, meint Grawehr. Über sein Ankommen an der Universität Graz freut sich der weitgereiste Archäologe: „Diese Hochschule und insbesondere das Institut für Antike haben einen sehr guten Ruf in der wissenschaftlichen Community und ich bin gespannt auf die neuen Zusammenarbeiten, die sich hier ergeben werden“. Für ihn „menschelt“ es also, im besten Sinn des Wortes. 

>> Wer selbst sich auch für das Leben in der Antike interessiert, kann im Rahmen des Studiums “Alte Geschichte und Altertumskunde” mehr darüber erfahren. 

Gerhild Leljak

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